Standard-Resin bietet die höchste Detailgenauigkeit aller 3D-Druckverfahren zu einem günstigen Preis. Ideal für visuelle Prototypen, Miniaturenfiguren und Modelle, bei denen feinste Details zählen.
Max. Bauteilgröße
298 × 164 × 300 mm im SLA-Verfahren.
Werkzeuge & Anforderungen
Isopropanol-Waschbad und UV-Härtegerät (385–405 nm) für Nachbearbeitung. Skalpell oder Seitenschneider für Stützentfernung.
Typische Lieferzeit
Express ab 24 h, Standard 2–3 Werktage
Miniaturen, Schmuckmodelle, Architekturmodelle, Präsentationsprototypen
Festigkeit
Mittel (3/5)
Flexibilität
Sehr gering (1/5)
Hitzebeständigkeit
Gering (2/5)
Druckbarkeit
Hoch (4/5)
UV-Beständigkeit
Gering (2/5)
Chemische Beständigkeit
Gering (2/5)
Ehrliche Einschätzung statt Marketing-Versprechen
✓ Stärken
Außerordentliche Detailgenauigkeit
Sehr glatte Oberfläche
Viele Farben & Transparenz
✗ Grenzen
Spröde
UV-empfindlich (ohne Coating)
Nachbearbeitung nötig
Echte Bauteile, echte Drucke, echte Ergebnisse



Typische Empfehlungswerte für Standard Resin
| Schichthöhe | 0,025–0,1 mm |
| Belichtungszeit | 1,8–3,5 s pro Schicht |
| Aushärtung | UV-Nachhärtung erforderlich |
| Waschen | Isopropanol-Bad 5–10 min |
Frisch gedruckte SLA-Teile werden in Isopropanol gewaschen (entfernt überschüssiges Harz), anschließend mit UV-Licht (385–405 nm) nachgehärtet. Stützen lassen sich mit Skalpell oder Seitenschneider entfernen, die Verbindungspunkte werden anschließend geschliffen. Lackierung haftet exzellent.
Aus der täglichen Praxis – ehrlich beantwortet
Wie hoch ist die Auflösung bei SLA wirklich?
SLA erreicht eine deutlich höhere Detailauflösung als FDM – minimale Schichthöhen ab etwa 25 µm sind machbar. Das bedeutet: feinste Details, die mit FDM gar nicht darstellbar wären – Schraubgewinde ab M2, filigrane Verzierungen, gravierte Texte mit 0,5 mm Höhe – kommen aus dem SLA-Drucker als saubere, glatte Strukturen.
Hält ein SLA-Modell für eine Kundenpräsentation oder zerbricht es?
Standard-Resin ist spröder als FDM-Materialien – ein direkter Fall vom Tisch kann das Teil zerbrechen. Für Kundenpräsentationen, die nur angeschaut werden, ist Standard-Resin optimal (perfekte Optik). Wenn das Modell in die Hand genommen, getestet oder transportiert werden soll, empfehlen wir Tough Resin – das hat die gleiche Detailgenauigkeit, ist aber zäher.
Vergilbt SLA-Resin in der Sonne?
Ja. Die UV-Strahlung, die das Resin beim Druck aushärtet, härtet es auch nach dem Druck weiter aus und macht es spröde und gelb-braun. Für Modelle, die dauerhaft im Tageslicht stehen, empfehlen wir eine UV-Schutzlackierung (klar-matt oder klar-glänzend). Damit hält ein SLA-Modell auch in einem Schaufenster jahrelang.
Wir fertigen Standard Resin-Bauteile im SLA-Druck (Stereolithografie) in unserer Werkstatt in Remscheid – mit Lieferung ins Bergische Land, nach Wuppertal, Solingen, Köln, Düsseldorf und deutschlandweit. Express-Fertigung für zeitkritische Aufträge möglich.
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